Nach einer erfolgreichen Bestellung ist die Aufmerksamkeit von Kunden besonders hoch. Anstatt sie mit einem schlichten „Vielen Dank für die Bestellung“ förmlich aus dem Online-Shop zu schmeißen, lassen sich mit einer professionellen Checkout-Vermarktung zusätzliche Einnahmen erwirtschaften. Der Gutschein-Marketing-Experte Affiliprint nennt fünf Kriterien, mit deren Hilfe Sie einen Vermarkter finden, der zu Ihrem Shop passt.
„Zu Recht ist die oberste Priorität der Online-Shops, die eigenen Kunden nicht durch Werbung zu vergraulen oder gar vom Kauf abzuhalten. Der Kunde muss also hinsichtlich der Platzierung und Darstellung von Werbeinhalten respektiert werden. Passende Angebote auf den Check-out-Seiten können hier hohe eTKPs erzielen“, argumentiert Carsten Schwecke, geschäftsführender Gesellschafter von Affiliprint. „Bei der Wahl eines Partners zur Vermarktung der Check-out-Seiten sollten E-Tailer besonders darauf achten, dass die Konditionen des beworbenen Angebotes stimmen und die Integration eigener Werbung einfach möglich ist.“
Das Anbieten von Gutscheinen nach einem Kauf auf der Bestellbestätigungsseite empfinden die meisten Kunden im Übrigen keineswegs als Belästigung. „E-Tailer, die bei der Wahl des Werbevermarkters aufpassen, können den eigenen Kunden einen echten Mehrwert bieten. Laut dem GutscheinBarometer 2014 wünschen sich 77 Prozent der Deutschen Belohnungsangebote in Form von Gutscheinen nach einem Kauf „, ergänzt Schwecke.
Generell sind laut Schwecke folgende fünf Kriterien für die Wahl des idealen Vermarktungspartners für Online-Shops entscheidend:
1. First-Screen-Einbindung
Wenngleich Kunden nach einem Kauf besonders empfänglich für relevante Zusatzangebote sind, sollten diese sofort im Detail einsehbar sein. Je mehr Klicks zur Annahme eines Angebotes nötig sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Konsument wieder abspringt.
2. Datenhoheit
Wenn ein Kunde auf eine Check-out-Anzeige geklickt hat, sollte er das Angebot annehmen können, ohne gleichzeitig der Verwertung seiner Daten für andere Zwecke zustimmen zu müssen. E-Commerce-Kunden akzeptieren, dass Sie Daten zum Kaufabschluss an den Verkäufer übermitteln müssen. Opt-in für weitere Werbemaßnahmen (zum Beispiel Newsletter) unter Zwang kann aber dem Ansehen des E-Tailers schaden und ist auch rechtlich nicht unproblematisch.
3. Angebotsvielfalt
Online-Shops sollten einen Vermarktungspartner wählen, der eine Bandbreite unterschiedlicher Angebote platzieren kann. Die Kombination aus E-Commerce-Gutscheinen und Probeabonnements für Zeitungen und Zeitschriften beispielsweise erzielt höhere Conversion-Raten als die Einschränkung nur auf E-Commerce oder Lesestoff.
4. Kein Abozwang
Gutscheine für Probeabos funktionieren erfahrungsgemäß sehr gut. Allerdings sollten diese nach Ablauf der Probezeit nicht automatisch in bezahlte Abonnements übergehen. Der Kunde sollte immer die Wahl haben, das Angebot weiter zu nutzen.
5. Eigenwerbung
Kunden zu einem erneuten Kauf von Produkten aus dem eigenen Sortiment zu bringen, steht für Online-Shops natürlich im Fokus. Aus diesem Grunde sollte ein Vermarkter gewählt werden, der auch die Einbindung von Werbung für eigene Produkte anbietet.